Betreuungsverein der Lebenshilfe

Aufgaben

Aufgaben des Vereins sind

Werbung von ehrenamtlichen Betreuern
Fachliche Begleitung und Schulung ehrenamtlicher Betreuer
Beratung in Fragen zur rechtlichen Betreuung
Hilfe und Unterstützung nach geeigneten Wohn-, Arbeits-, Reha- oder Fördermöglichkeiten für betreute Erwachsene
Für ehrenamtliche Betreuer führt der Verein Einführungskurse durch. Die Schulungen 2004 finden erstmals nach dem Hessischen Curriculum zur Schulung von ehrenamtlichen Betreuern statt. Ein Lehrgang erstreckt sich auf zwei Abende und eine Samstagveranstaltung.

Betreuer oder die, die es werden wollen, werden mit den Rechten und Pflichten eines Betreuers vertraut gemacht. Sie erhalten Einblick in das Verfahren und werden über Krankheiten und Behinderungen informiert, die zu der Einrichtung einer Betreuung führen.

Im Haus der Offenen Hilfen finden jährlich drei Informationsabende mit Fachreferenten zu aktuellen Themen statt.

Der Verein bietet Vorträge über Vorsorgevollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügungen an: in Seniorentreffs, bei Vereinen, Sozialverbänden und ambulanten Pflegediensten, die ihre Mitarbeiter fortbilden möchten.

Erwachsene behinderte und/oder kranke Mitmenschen benötigen Ihren Schutz, Ihre Hilfe, Ihre Fürsorge!

Informieren Sie sich über die Tätigkeit eines ehrenamtlichen Betreuers!

Haben Sie ein wenig Zeit für andere! Werden Sie Betreuer !

Als Mitarbeiterin des 1995 gegründeten Betreuungsvereins ist es meine Aufgabe, neben der Führung von Betreuungen erwachsener, beeinträchtigter Personen, über das Betreuungsrecht und die private Vorsorge, wie z.B. Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen zu informieren, zu beraten und beim Erstellen der Dokumente zu helfen.

Traudlinde Engeland, Heilpädagogin
Leiterin des Betreuungsvereins

Ansprechpartner

Traudlinde Engeland, Heilpädagogin
Leiterin des Betreuungsvereins

Telefon: 06172 / 18 29 90

Termine

15.02.2012
Depression – Laune oder Krankheit?
Referent: Dr. Wolfgang Gantert, Vitos Hochtaunus

Depression, die Krankheit mit hoher Krankheitslast durch verlorene Lebensqualität oder verlorene Lebensjahre, mausert sich zur Volkskrankheit. Sie versteckt sich oft hinter der Diagnose „Burnout“. Was sind die ersten Warnsignale, welche Behandlungs- und Heilungschancen gibt es?

09.05.2012
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

Vorsorgen durch Vollmachterteilung ist nicht nur für ältere Menschen gedacht, sondern gilt für alle, die volljährig sind. Eine Vorsorgevollmacht verhindert das Einsetzen eines gesetzlichen Betreuers durch das Betreuungsgericht. In einer Betreuungsverfügung kann man eine Person benennen, die dann durch das Betreuungsgericht, wenn es erforderlich ist, zum gesetzlichen Betreuer bestellt wird. In einer Patientenverfügung können Behandlungswünsche geäußert werden, für den Fall, wenn man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann.

15.08.2012
Tätigkeiten für Heimbewohner Welche Aufgaben übernimmt das Heim, welche der ges. Betreuer?
Referentin: Brigitte Eisenmenger, Flersheimstiftung

Im Heimgesetz und den Heimverträgen ist klar geregelt, welche Aufgaben von Heimen zu übernehmen sind. Mit der Betreuerbestellung erhält der Betreuer eine klare Aufgabenstellung durch das Gericht. Was hat der Betreuer zu tun und was ist vom Heim zu erledigen: Arztbesuche, Einkäufe, Medikamentenversorgung an den Wochenenden etc.

19.09.2012
Klassische und moderne Sucht- Erkrankungen - Erkennen, Therapiemöglichkeiten und Prävention
Referent/in vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe HTK

Wann wird Leidenschaft oder Genuss zur Sucht? Wo gibt es Hilfe, wenn man abhängig ist von Alkohol, Drogen und Internet? Wie kann ich vorbeugen?

Diese Veranstaltungen finden mittwochs von 19.00 - 21.30 Uhr im Haus der Offenen Hilfen, Oberer Mittelweg 20 in Bad Homburg statt.

Kurse für ehrenamtliche Betreuer 2012

Einführungskurs nach HessCuriculum 20.06. und 21.06. von 19.00 – 22.00 Uhr und am 23.06 von 09.30 bis ca. 15.00 Uhr
Samstag, den 24.03. Tageskurs
Samstag, den 20.10. Tageskurs